Lachs kann auf die verschiedensten Arten zubereitet werden. So auch gemütlich zu Hause im Ofen. Worauf Sie achten…
Lachs ist nicht gleich Lachs. SWISS LACHS züchtet den atlantischen Lachs. Doch wie viele Arten von Lachs existieren in den Gewässern dieser Erde? Was frisst der Lachs und was sind seine grössten Bedrohungen? In diesem Blogbeitrag finden Sie die Antworten auf die häufigsten Fragen.
Insgesamt gibt es 9 verschiedene Lachsarten. Zu den bekanntesten gehört der Königslachs, Rotlachs, Buckellachs, Silberlachs und natürlich der in den SWISS LACHS Lachsfarmen gezüchtete Atlantische Lachs. Die meisten Lachsarten leben in den gemässigten bis subarktischen Regionen der Nordhalbkugel.
Die Larven ernähren sich zunächst von ihrem Dottersack. Später verspeist der Lachs dann Insekten, kleine Krebse sowie kleinere und grössere Fische. Woraus das Fischfutter von SWISS LACHS besteht, erfahren Sie in diesem YouTube Video:
Zum Video
Der Lachs hat an seinem Geburtsort im Süsswasser nur begrenzt Nahrung. Darum zieht es ihn zum Salzwasser des Meeres, weil dort die Bedingungen für die Entwicklung bis zur Geschlechtsreife besser sind. Im Meer verbringt der Lachs dann mehrere Jahre, bis er ausgewachsen und geschlechtsreif ist. Zum Laichen, also zur Fortpflanzung, zieht es ihn dann wieder zurück an seinen Geburtsort.
Hierfür prägt sich der Junglachs den chemischen Fingerabdruck seines Geburtsflusses ein. Anhand von diesem Abdruck nutzt er Jahre später seinen Geruchssinn sowie seine Magnetfeldorientierung, um genau wieder zurück an seinen Geburtsort zu finden.
Dies geschieht über die Osmoregulation. Dieser Prozess sorgt dafür, dass sich der Körper des Lachses auf den veränderten Salzgehalt des Wassers einstellt. Auf der Lachsfarm findet dieser Prozess im Brackwasserbecken statt, was in diesem Video genau erklärt wird:
Zum Video
Bei der Fortpflanzung nutzt das Weibchen seine Schwanzflosse, um eine Kuhle auf einer Kiesbank zu graben. Dort legt es dann bis zu 30’000 Eier hinein, die von den Männchen befruchtet werden. Anschliessend bedeckt die Lachsmutter die befruchteten Eier wieder mit Kies.
Auf seiner Wanderung vom Geburtsort ins Meer und wieder zurück ist der Lachs nicht nur Nahrungsquelle für über 200 Tierarten wie Bären oder Greifvögel. Lachse transportieren dabei auch Nährstoffe vom Meer in die Wälder.
Flussverbauungen, Umweltverschmutzung, der Klimawandel und Überfischung haben dafür gesorgt, dass der Lachs in freier Wildbahn als «bedroht» gilt. Nachhaltig gezüchteter und lokal produzierter Lachs hilft dabei, dass sich die Wildlachs-Population weiterhin erholen kann.
Dann erreichen Sie unsere Expertenüber info@swisslachs.ch.
Wir freuen uns darauf, Ihre Frage zu beantworten und diese gegebenenfalls hier zu ergänzen.